Was für ein Wochenende mit Klaus Prawatschke und seinen Jungs, den 3 symphatischen Berlinern und unseren 2 Freunden von der Solarworld ( deutsche Solar ) Das Wochenende wird bei uns alleine aufgrund der Guinnessbuchverdächtigen Raucherpausen einen ewigen Stammplatz in unserer Großhirnrinde haben. Der Austausch von philosophische wertvollem Gedankengut und die mentalen Vorbereitung auf die nächste Kippenpause machte das Tourenwochenende auf alle Fälle zu einem äusserst lustigen und klasse Erlebnis - wie die folgenden Bilder beweisen werden.
So ging es auf alle Fälle erstmal wettertechnisch los - wirklich sensationell. Die T-Shirt-Temperaturen lag immer so bei angenehmen -12 bis - 20 Grad .
Wie unschwer zu erkennen war auch die Stimmung am Samstag nach 1,5 Stunden Riesenwaldslalom - ohne Einfädler - excellent ( Foto Gruppe Prawatschke / Marc / Andreas )
Die Stimmung schlug auch auch nicht um, als wir plötzlich im Wald das nordlaponische Augentier - ein scheuer Verwandter des südkongolanischen Glupschrüsslers - entdeckten.
Um 11 Uhr vormittags liess sich auch die Sonne in einem atemberaubenden Licht zeigen. Die Gruppe war noch vollzählig......
Auf dem Hirvas ca 800m ü.H.n kam dann die gebalte Kraft des eisigen Nordwindes zur Geltung. Ein Dauergrinsen frass sich ins Gesicht und es fand eine angenehme Hautglättung - ganz ohne Creme oder Botox - statt. Plötzlich waren wir alle optisch 5 Jahre jünger...zum Abend hin allerdings fühlten wir uns dann wieder 10 Jahre älter....und sahen auch noch so auch.
Als wir dann zur Mittagszeit den Hirvaskamm überbrückten konnten wir uns alle zum ersten Mal vorstellen wie sich so ein echter Lappe fühlt. 50 Rentiere liefen den von uns gewählten Trail in ein Bergtal hinab. Das war schon ein Klasse Erlebnis ,welches mit .....
...einer Raucherpause belohnt wurde. Natürlich gabs auch lecker Kaffe und Tee
Hier dann einer dieser freundlichen Kollegen, der die Ausfahrt verpasst hatte. Der Scooter lag echt tief im Schnee, also richtig tief, ähnlich tief wie die Titanic.Zum Glücks gabs ein knackiges Frühstück bei Harry sonst wären wir zu diesem Zeitpunkt nur noch 9 kleiner Negerlein gewesen.
Am zweiten Tag teilten wir die Gruppen traffen uns jedoch alle im Nirgendwo zu einem leckeren kurzen Grillsnack mit Rentierfleisch in einem festgefrorenen Hausboot auf einem See im Niemandsland. Am warmen Kamin auf Rentierfellen liessen wir es uns schmecken, nachdem wir den kilomerlangen Kamm des Avakko mit Tiefschneeabstieg ohne Verluste überquert hatten. Auch Harrys Gruppe kam pünktlich an, jedoch mit der Feststellung das die Kaffekanne im Rucksack eines Berliner Kollegen undicht war. Wie ausgelaufener Kaffee - festgefroren am Rücken eines Scooterfahrers aussieht .... gehen wir nicht weiter in die optische leckerer Detailbeschreibung.
Die Gruppe hat sich gesammelt zur letzten Etappe um endlich mal richtig die Sau durch den Tiefschnee zu treiben.
Zwei Prawatschke Jungs nach der Rettung Ihres Schneemobils. Tja, der Weg ist weit zum 5 Meter entfernten Scooter, wenn einem der Schnee bis zur Kinnlade steht ;-) Zu Glück sieht dann Abends in der Sauna oder im Jacuzzi die Welt wieder anders aus.
Das Scooterteam Harry, Marc, Claudia, Udo , Andreas sowie unsere 4 fleissigen Gold-Elfen aus dem Skogshotell bedanken sich nochmals herzlich für den klasse Besuch und wir freuen uns auf eine Wiedersehen in schwedisch Lappland.
Hej då och vi ses nästa år ;-)
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